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Der Name "Wallenburg" geht auf eine Fliehburg zurück. Sie soll den Herren von Dürbheim gehört haben. Angeblich ist sie bei einem Mumenschanz abgebrannt. Brandstifter soll ein Geißbock gewesen sein, der zuvor bei einem Festgelage geteert und gefedert über das Lagerfeuer gescheucht wurde, anschließend lichterloh brennend in die Räumlichkeiten eingedrungen war und dadurch alles in Schutt und Asche legte. Gräfin Hildegard und ein Ritter seien die einzigen Überlebenden gewesen.
| Diese Sage
von der Wallenburg und die Tier-
und Planzenwelt des nahen Naturschutzgebietes "Egelsee" zieren den
"Wallenburger Weißnarr".
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Die Vorderseite des Leinenkittels zeigt den brennenden Geißbock, während auf dem Rücken die Ruine Wallenburg verewigt ist. Die Ärmel schmücken Dotterblumen. Auf der Vorderseite der Hose sind Gräfin Hildegard als letzte Burgherrin sowie ein Ritter abgebildet. Nach hinten sind die Hosenbeine mit Schilf, Seerosen und Fröschen bemalt. Eingerahmt sind Hose und Kittel mit dem Mauerwerk der Burg. Das Gute im "Wallenburger" wird vom lächelnden Gesichtsausdruck der Glattlarve verkörpert. Die Maske begrenzt ein Fuchspelz, an dem der Kopfputz mit ein bis drei Fuchsschwänzen befestigt wird. Während Silberdisteln als Wahrzeichen der Alb die Kaputze verschönern, ziert den Kragen das Gemeindewappen.
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Wie die "Häsordnung" noch besagt, hat der Wallenburger schwarze Schuhe, ein weißes Hemd und weiße Handschuhe zu tragen. Eine Holzrätsche ist wichtigstes Requisit. Zur Zunft gehören 186 Wallenburger Weißnarren. |
erstellt von Ulli Mauch Stand: Dez. 2010